Autofahrer sollen sich überall an die Regeln halten, nicht nur dort, wo Blitzer stehen

Landespolitik

Die SPD fragt Bürger nach ihrer Meinung zur umstrittenen Anordnung von Verkehrsminister Rentsch (FDP)

Die Anordnung von Verkehrsminister Florian Rentsch (FDP), dass bis Ende August Schilder vor allen fest installierten Radaranlagen aufgestellt werden sollen, um die Autofahrer rechtzeitig vor den Blitzern zu warnen, sorgt allgemein für Unverständnis und ist umstritten. Der Minister will mit seiner Maßnahme die Autofahrer vor „Abzocke“ schützen.

„Wie ist es aber bei Minister Rentsch mit dem Schutz von Fußgängern und Radfahrern vor rasenden Autofahrern bestellt“, fragt nun Hubert Schmitt, SPD-Kandidat für die Landtagswahl im Frankfurter Westen. In Unterliederbach, am Anschluss zur A 66, wurde erst vor kurzem ein Blitzer fest installiert, nachdem ein Kind dort zu Tode gekommen war. Ein Autofahrer hatte das Rotlicht missachtet. „Der Minister gibt solchen rücksichtslosen Autofahrern jetzt die Möglichkeit zu erkennen, wo sie Ampeln und Geschwindigkeiten auf der Königsteiner Straße missachten können, ohne dass es geahndet wird. Das halte ich für fatal“, sagt Schmitt. „Die Autofahrer sollen sich überall an die Regeln halten, nicht nur dort, wo Blitzer stehen.“

Die SPD interessiert, welche Meinung die Bürgerinnen und Bürger zu diesem Thema haben. Jeder der möchte, kann gerne dazu auf dieser Website an einer Umfrage teilnehmen (siehe rechts) oder einen Kommentar zu diesem Artikel hinterlassen (siehe unten).

Nach etwa einer Woche wird die SPD aus der Summe dieser Meinungen ein Resümee ziehen und dies in einem Brief an den Minister in Wiesbaden schicken.

 
 

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