IGS-West: Einzugstermin in Gefahr

Kommunalpolitik

Ortsbeirat Hubert Schmitt (SPD) fordert Auskunft

Die Baustelle für den Neubau der IGS-West ist verseucht. Wie lange der Aushub des kontaminierten Erdreichs dauert, ist noch nicht absehbar. Das Regierungspräsidium Darmstadt geht davon aus, dass das Erdreich partiell zwischen zwei und drei Metern tief entsorgt werden muss. Ursprünglich war man nur von einem Aushub von 50 Zentimetern ausgegangen. Grund hierfür ist die Annahme, dass der Boden auf dem ehemaligen Fabrikgelände an der Palleskestraße in Höchst mit Mineralölkohlenwasserstoffen und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen belastet ist.

Hubert Schmitt, SPD-Fraktionsvorsitzender im Ortsbeirat und Landtagskandidat seiner Partei, hat nun einen Antrag im Ortsbeirat gestellt, der Aufklärung darüber fordert, ob sich unter diesen Umständen der von der Stadt zugesicherte Termin für die Eröffnung der neuen Schule nach den Sommerferien 2014 überhaupt noch einhalten lässt bzw. wann stattdessen mit dem Einzug zu rechnen ist. Außerdem möchte er wissen, warum nicht bereits beim Erwerb des Grundstücks durch die Stadt im Jahr 2009 der Sanierungsbedarf des Grundstücks ermittelt wurde. Schmitt fragt auch, wer hierfür bei der Stadt verantwortlich gezeichnet hat und wer für die zu erwartenden Mehrkosten für die Sanierung aufkommen muss.

Neben dem Problem der Altlastensanierung ist noch ein weiterer Knackpunkt zwischen Stadt und dem Investor, der die Schule baut, ungeklärt. „Laut Investor sind für den Bau stärkere Fundamente erforderlich, als im Vertrag vereinbart. Die Stadt sieht das aber nicht so. Eine Eingung steht noch aus. Dabei geht es natürlich ums Geld,“ sagt Hubert Schmitt: „Für die Schüler und Lehrer der IGS-West tut es mir Leid. Die Schule arbeitet jetzt schon im sechsten Jahr in einem Provisorium. Ende offensichtlich weiter nicht absehbar.“

 
 

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